Ämter und Dienste

Rathaus Hennef geschlossen – Termine vereinbaren, Online-Dienste nutzen

Im Zuge der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ist das Rathaus der Stadt Hennef ab Montag, dem 25. Januar vorerst geschlossen. Konkreter Hintergrund ist die Corona-Arbeitsschutzverordnung: Wo immer es geht, sollen Mitarbeiter*innen ins Homeoffice gehen. Kontakte am Arbeitsplatz müssen drastisch eingeschränkt werden. Trotzdem ist das Rathaus für die Bürger*innen weiterhin da: Wir bitten darum, Anliegen über Telefon und per E-Mail zu erledigen.

Unter www.hennef.de/egov findet man eine Übersicht von Dienstleistungen, die man direkt online erledigen kann.

Dort, wo eine persönliche Vorsprache erforderlich ist, vereinbaren Bürger*innen bitte einen Termin mit den zuständigen Beschäftigten. Unterlagen kann man in den Hausbriefkasten am Eingang des Rathauses werfen. Man kann sich auch an die zentrale Nummer 02242 888-0 oder per E-Mail an info(at)hennef.de wenden, die Anfrage wird dann an die*den zuständige*n Mitarbeiter*in weitergegeben.


Anliegen A-Z: Veränderungssperre

Beschreibung

Ist ein Beschluß über die Aufstellung eines Bebauungsplanes gefaßt, kann die Stadt zur Sicherung der Planung für den künftigen Planbereich eine Veränderungssperre beschließen.
Das bedeutet, daß Bauvorhaben im Planbereich nicht mehr ausgeführt und auch vorhandene Bauanlagen nicht beseitigt werden dürfen. Ferner ist es nicht zulässig, erhebliche oder wesentliche wertsteigende Veränderungen von Grundstücken und baulichen Anlagen, deren Veränderungen nicht genehmigungs-, zustimmungs- und anzeigepflichtig sind, vorzunehmen.
Von einer verhängten Veränderungssperre können Ausnahmen zugelassen werden, wenn öffentliche Belange nicht entgegenstehen. Die Ausnahme ist beim Stadtplanungsamt zu beantragen.
Wird eine Veränderungsperre nicht beschlossen, obwohl die Voraussetzungen gegeben sind, oder ist eine beschlossene Veränderungssperre noch nicht in Kraft getreten, kann die Stadt auf Antrag die Entscheidung über die Zulässigkeit von Bauvorhaben im Einzelfall für einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten aussetzen, wenn zu befürchten ist, das die Durchführung der Planung durch das eingereichte und beabsichtigte Bauvorhaben unmöglich gemacht oder wesentlich erschwert werden würde.
Die Veränderungssperre wird von der Gemeinde als Satzung beschlossen und ortsüblich bekannt gemacht. Grundsätzlich tritt die Veränderungssperre nach Ablauf von 2 Jahren außer Kraft. Diese Frist kann unter bestimmten Umständen verlängert werden.
Rechtsgrundlage für die Aufstellung bzw. den Erlaß einer Veränderungssperre sind die §§14 ff. des Baugesetzbuches.
Bebauungsplan

Zuständige Organisationseinheit(en)

Ansprechpartner

Herr Norbert Schüßler
E-Mail:
Telefon: 02242/888-386