Ämter und Dienste

Rathaus Hennef geschlossen – Termine vereinbaren, Online-Dienste nutzen

Im Zuge der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ist das Rathaus der Stadt Hennef ab Montag, dem 25. Januar vorerst geschlossen. Konkreter Hintergrund ist die Corona-Arbeitsschutzverordnung: Wo immer es geht, sollen Mitarbeiter*innen ins Homeoffice gehen. Kontakte am Arbeitsplatz müssen drastisch eingeschränkt werden. Trotzdem ist das Rathaus für die Bürger*innen weiterhin da: Wir bitten darum, Anliegen über Telefon und per E-Mail zu erledigen.

Unter www.hennef.de/egov findet man eine Übersicht von Dienstleistungen, die man direkt online erledigen kann.

Dort, wo eine persönliche Vorsprache erforderlich ist, vereinbaren Bürger*innen bitte einen Termin mit den zuständigen Beschäftigten. Unterlagen kann man in den Hausbriefkasten am Eingang des Rathauses werfen. Man kann sich auch an die zentrale Nummer 02242 888-0 oder per E-Mail an info(at)hennef.de wenden, die Anfrage wird dann an die*den zuständige*n Mitarbeiter*in weitergegeben.


Anliegen A-Z: Kampfmittel

Beschreibung

Noch heute werden in Hennef Kampfmittel aus den beiden Weltkriegen entdeckt. Solche Funde können große Schäden anrichten, da oftmals die Sicherheitseinrichtungen durch Korrosion nicht mehr funktionieren, wogegen die Sprengstofffüllungen zumeist zeitlich unbeschränkt funktionsfähig sind.

Kampfmittelfunde

Sollten Kampfmittel gefunden werden, sind die Arbeiten sofort einzustellen  und umgehend das Amt für Zivil- und Bevölkerungsschutz der Stadt Hennef (02242-888150 oder 02242-888151, oder die nächstgelegene Polizeidienststelle (Polizeiwache Hennef, 02242-943521 oder Notruf 110 zu benachrichtigen.

Nachweis der Kampfmittelfreiheit im Rahmen der Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NW)

Zu den Aufgaben des Amtes für Zivil- und Bevölkerungschutzes gehört unter anderem die Begleitung von Baugenehmigungsverfahren zur Sicherstellung von Kampfmittelfreiheit bei Neu- und Umbaumaßnahmen im Stadtgebiet Hennef.
Im Baurecht Nordrhein-Westfalen ist im § 16 Abs. 1 BauO NW geregelt, dass Grundstücke für bauliche Anlagen geeignet sein müssen und dass der Bauherr vor Beginn eines Bauvorhabens die Kampfmittelfreiheit nachweisen muss. Diese Maßnahme ist natürlich nur relevant, wenn Arbeiten im Boden vorgenommen werden sollen. Der Nachweis ist im Baugenehmigungsverfahren zu führen. "Sollten also Arbeiten im Boden durchgeführt werden, so muss per Formularvordruck ein Antrag zur Luftbildauswertung bei der

  • Stadtverwaltung Hennef
    Amt für Zivil- und Bevölkerungsschutz
    Frankfurter Straße 97
    53773 Hennef
    oder

    kampfmittel@hennef.de

gestellt werden.

Da der Umgang mit Kampfmitteln besondere Kenntnisse und Fähigkeiten voraussetzt, unterhält das Land Nordrhein-Westfalen zur Unterstützung der Gemeinden einen staatlichen Kampfmittelbeseitigungsdienst.

Der staatliche Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf führt aufgrund seiner Fachkompetenz und Zuständigkeit eine Luftbildauswertung durch. Die Bearbeitungszeit bei der Bezirksregierung kann bis zu ca. sechs Wochen betragen. Anschließend wird das Ergebnis dem Antragsteller schriftlich mitgeteilt. Für die Luftbildauswertung werden keine Gebühren erhoben.

Sollte sich aufgrund der Luftbildauswertung ein Anhaltspunkt für einen Kampfmittelverdacht ergeben wird eine weitere Untersuchung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes vor Ort notwendig.

Im Rahmen dieser Untersuchung können für den Grundstückseigentümer eventuell Kosten für vor- und nachbereitende Maßnahmen, z.B. Zugänglichkeit Grundstück, Bodenarbeiten gemäß den Vorgaben des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, Wiederherrichtung des ursprünglicher Zustandes, etc. anfallen.

Formulare

Bomben Bombenfund Kampfmittelräumung Luftbildauswertung

Zuständige Organisationseinheit(en)

Ansprechpartner

Herr Lutz Duckwitz
E-Mail:
Telefon: 02242 / 888-151